In diesem Konzert ist das Publikum dazu eingeladen, den klingenden Raum Kirche anders als gewohnt zu erleben. Dazu trägt einerseits das ausgesuchte Instrumentarium der Klangkünstlerin Nathalia Grotenhuis bei. Doch auch alle anderen Anwesenden werden Teil einer musikalischen Performance, die sie aktiv mitgestalten. Sie erfahren die Wechselwirkung zwischen der eigenen Stimme und den Stimmen anderer, nehmen verschiedene Perspektiven und Positionen im Gebäude ein, werden Teil einer kollektiven Erfahrung im Spannungsfeld der visuellen und der auditiven Künste. So entfaltet der Raum Kirche durch Musik, Lyrik und Bewegung im Zusammenspiel mit allen Anwesenden seine klangliche Eigenart und Vielfalt.
Für alle mit oder ohne musikalische/sängerische Vorerfahrung. Wer eine gewisse Neugier auf Ungewohntes mitbringt, ist hier genau richtig.
Der Eintritt ist frei Anmeldung: kontakt@evki-saulheim.de
Veranstaltungsort: Evangelische Kirche Nieder-Saulheim 55291 Nieder-Saulheim
Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde Nieder-Saulheim zu Gast: Theater Streu Licht, Schornsheim
Das Theater Streu Licht öffnet dem Frühling und allen Gedicht-Hungrigen die Tore. Im idyllischen Innenhof lassen wir uns von der Märzensonne bescheinen. Und in unserem Veranstaltungsraum läßt sich auch mal ein Schauer trocken überstehen…
Wer möchte, kann ein oder mehrere Gedichte, gerne auch zum Thema Frühling, mitbringen: zum Vorlesen, Weitergeben, Aufhängen oder Verschenken.
Bringt die Gedichte auf ein Blatt Papier geschrieben oder ausgedruckt mit. (Bitte keine Bücher)
Sprachenvielfalt und Kuchenspenden sind willkommen.
Der 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
Wenn wir die Erinnerung ins Jetzt holen, uns von den Stimmen aus der Vergangenheit berühren lassen und gegen das Vergessen angehen, bedeutet das auch, eine Zukunft ohne Rassismus und Judenfeindlichkeit mitzugestalten.
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von der roten Armee befreit. Mörderischer Rassenwahn hatte zum millionenfachen Mord an Juden geführt. Aber auch Roma, Sinti, Homosexuelle, Behinderte und Kriegsgefangene wurden Opfer des totalitären Staates der Nationalsozialisten.
Zum Gedenken an die Opfer findet am Samstag, 27.01. 2024 um 15 Uhr auf dem Tandaplatz in Schornsheim eine Lesung von Gedichten und anderen Texten jüdischer Autorinnen und Autoren statt.
Es lesen Schornsheimer Bürgerinnen und Bürger. Wer daran teilnehmen möchte, kann Kerzen, gerne auch etwas Holz für die Feuerschale mitbringen. Wer eine Sitzgelegenheit braucht, wird gebeten, für diese selbst zu sorgen.
Schauspiel: Jelena Simikic oder Lina Zimmer Regie, Bühne, Kostüm: Susanne Schwarz-Steinherz
Die Ereignisse der Vergangenheit, Apfelschuss und Tyrannenmord, machen dem jungen Walter Tell zu schaffen. Ist sein Vater ein Held oder ein Mörder? Er will mehr über die Zeit wissen, als er noch ein Kind war.
Schnelle Rollenwechsel lassen das Publikum die unterschiedlichen Perspektiven der Zeitzeugen erleben. Ihre Berichte sind schockierend und aktuell. Dem Tyrannen Geßler und der hartnäckigen Legende um Tell begegnet das Stück mit Fragen nach Solidarität, Mut, Heldentum und Schuld. Es motiviert zur Reflexion über Freiheit und politisches Handeln in der heutigen Zeit.
Ab 15 Jahren. Als Klassenzimmerstück geeignet.
Gefördert vom Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration
Jelena Simikic Nach einem erfolgreichen Studium an der Schauspielschule Mainz trat Jelena 2022 im Abschlussstück ‚Die Wiedervereinigung der beiden Koreas‘ von Joel Pommerat auf. Darüber hinaus sammelte sie Erfahrungen bei diversen Filmdrehs. Im Schauspielsolo „Wilhelm Tell“ verkörpert die 22-Jährige den jungen Walter Tell, der den folgenreichen Apfelschuss überlebte, sowie zehn weitere Rollen. Neben der Schauspielerei interessiert sie sich für Filmschnitt. Sie tanzt seit vielen Jahren klassisches Ballett. Das Theater für junges Publikum ist für sie eine Herzensangelegenheit.
Tanz- und Bewegungsworkshop für Erwachsene mit oder ohne tänzerische Vorkenntnisse. Wer sich gerne in einer Gruppe bewegt und abschließend das Ergebnis im öffentlichen Raum zeigen möchte, ist hier genau richtig.
Samstag, 17. Juni 2023, von 11:00 bis 18:00 Uhr Performance ab 18:30 oder 19:00 Uhr Theater Streu Licht, Schormsheim
In der Musik bedeutet Einklang das Zusammenspiel von 2 oder mehr Tönen auf derselben Tonhöhe oder im Oktavabstand. Eine allgemeinere Definition besagt: ein Zustand, in dem sich mindestens 2 Dinge miteinander so vereinbaren lassen, dass sie nicht widersprüchlich sind. Bei diesem Workshop werden wir uns von dieser Idee leiten lassen und daraus eine Bewegungs-Performance entwickeln.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um verbindliche Anmeldung wird gebeten. Die Gruppengröße ist begrenzt.
Projektleitung: Karoline Röhr, www.karoline-roehr.de Info & Anmeldung per mail, info@karoline-roehr.de oder unter 0611-184 0 592 Anmeldung bis spätestens 02. Juni 2023 in Kooperation mit dem Frauenbüro Alzey-Worms
Karoline Röhr studierte Tanzpädagogik und Sozialpädagogik. Sie befasste sich mit klassischen Ballett, zeitgenössischem Tanz und Aikido, absolvierte Zusatzausbildungen in tanztherapeutischen Arbeitsweisen und Feldenkrais. Seit 1995 arbeitet sie freiberuflich in Wiesbaden und dem Rhein-Main-Gebiet. Sie unterrichtet zeitgenössischen Tanz und entwickelte in enger Zusammenarbeit mit dem Tanzraum Ute Bühler, Wiesbaden und dem Co. Lab. TanzTheater, Frankfurt diverse Tanz- und Performanceproduktionen. Darüber hinaus führt sie Tanzprojekte in Schulen und Kindertagesstätten durch und ist in der Fortbildungsarbeit mit PädagogInnen tätig. Seit 2010 arbeitet sie auch als Feldenkrais®-Practitioner in freier Praxis.
EIN WORKSHOP ÜBER DAS HÖREN Wissenswertes erfahren – Erstaunliches herausfinden
Samstag, 25. März 2023 12 – 15 Uhr Anmeldung: ans@theater-streu-licht.de
Wo kommen Klänge her? Wie können wir sie unterscheiden, einzelne Klänge herausfiltern? Welche Bilder entstehen in unserem Kopf bei einem Klang? Wann vergeht das Hören, wann das Sehen? Und wie klingt der Ort, an dem wir uns gemeinsam zum Hören zusammenfinden?
Bereits mehrere Monate vor der Geburt können Menschen hören und reagieren auf Klänge. Das Innenohr des Embryos ist mit elf Wochen in seinen Grundzügen ausgebildet. Lange vor dem Auge bildet das Ohr somit den ersten Zugang zur Welt, ist das Hören der erste und am schärfsten entwickelte Sinn. Ab diesem Moment ist der Mensch von einer komplexen Hörlandschaft umgeben, überlagern sich Technik-, Menschen- und Naturgeräusche. Trotz, oder gerade wegen dieser frühen Prägung des Bewusstseins über das Hören, läuft dieser Prozess im Alltag oft unbewusst ab. Hören wir also mal wieder genau hin!
Leitung: Dr. Annika Wehrle
Alle sind herzlich eingeladen, zum Workshop einen Klang mitzubringen, mit dem sie etwas Schönes verbinden. Es kann ein mit dem Handy aufgenommener Klang sein oder auch die Klangquelle selbst, wenn sie tragbar ist.
Mit ‚Auf den Flügeln des Gesanges‘ und ‚Lied ohne Worte‘ von Felix Mendelssohn Bartholdy stimmen uns die beiden mehrfach ausgezeichneten Künstlerinnen auf eine Reise ein, die in der deutschen Romantik beginnt. Werke für Klavier solo sowie für Sopran und Klavier wechseln sich ab. Zu zweit musizieren sie Lieder von Clara und Robert Schumann, Claude Debussy und Gabriel Fauré bis hin zu Kompositionen von Amy Beach, Samuel Barber und John Duke. Letztere führen uns in die USA, Heimat der Sopranistin Janice Creswell. Die amerikanischen Kompositionen, ‚Rêverie‘ von Claude Debussy und Franz Liszts virtuose Klavierbearbeitung von Robert Schumanns ‚Liebeslied‘ (Widmung) versprechen fulminante Höhepunkte dieses Konzertprogramms.
Keine Pause Eintritt auf Spendenbasis
Janice CreswellAndrea Jantzen
Janice Creswell, Sopran, gab ihr Deutschland-Debüt als Papagena und Olympia in Köln. Als Ensemblemitglied des Staatstheaters Mainz sang sie das ganze Spektrum des Koloratur- und Soubrettenfachs und wurde für Gastengagements an den Opernhäusern Saint Louis (USA), Bergen (Norwegen), Treviso (Italien), Karlsruhe, Kiel, Saarbrücken, Darmstadt, Bonn, Kaiserslautern und Wiesbaden engagiert. Auch auf der Konzertbühne ist J. Creswell regelmäßig als Solistin zu hören. Sie gibt Liederabende und wirkt bei Oratorien mit.
Geboren im US-Staat Ohio, absolvierte Janice Creswell ihr Gesangsstudium an der Miami University und am New England Conservatory in Boston. Nach ihrem Abschluss als „Master of Music“ mit akademischen Ehren führte sie ein Fullbright Fellowship, eines der prestigeträchtigsten Stipendienprogramme der Welt, nach Europa, wo sie in Treviso für ihre Interpretation der Olympia („Hoffmanns Erzählungen“) den Bellusi-Spumanti-Preis gewann. Mit weiteren Preisen wurde die Sängerin bei internationalen Wettbewerben in den USA, Finnland und Italien ausgezeichnet.
Andrea Jantzen, in Hannover geboren, studierte Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung an den Musikhochschulen Hannover und Frankfurt a. M. bei den Professoren Martin Dörrie, Joachim Volkmann, Reiner Hoffmann und Charles Spencer. Außerdem besuchte sie Meisterkurse u.a. bei Thomas Quasthof, Volker David Kirchner und dem Artemis-Quartett.
Andrea Jantzen war Stipendiatin der Friedrich-Jürgen-Sellheim-Gesellschaft, der Yehudi-Menuhin-Stiftung und der Villa Musica Mainz, erhielt u.a. den Bad Homburger Förderpreis. Mit ihrem Klaviertrio „Trio Sveg“ war sie Finalistin mehrerer internationaler Kammermusikwettbewerbe, u.a in Schweden, Frankreich und Italien.
Als Klavierbegleiterin des renommierten Mädchenchor Hannover bereiste sie fast alle Länder Europas, sowie die USA, Kanada, Chile und Japan.
Heute konzertiert sie als Solistin und in unterschiedlichen Kammermusikbesetzungen, wirkt bei Opernproduktionen und CD-Aufnahmen mit und ist außerdem in Mainz als Klavierpädagogin tätig.
‚mein kunterbunter Faden‘ mit Daniela Mandrik 6. Mai, 13. Mai, 24. Juni, 1. Juli, 15. Juli 2023
Die frühe Musikförderung ist ein Mix aus musikalischem Spiel und Theaterspiel, dem Singen von Liedern und rhythmischen Übungen. Dabei steht die Verknüpfung von Sprache und Musik im Vordergrund. Diese Verbindung fördert die Sprachentwicklung und Sprachfreude der Kinder. Die Kinder experimentieren und improvisieren mit verschiedenen Instrumenten, wie z.B. mit Rasseln und Klanghölzern, sie erlernen Reime, Sprach- und Fingerspiele.
Eine Stunde ‚Frühe Musikförderung‘ dauert 45 Minuten. Der Kurs findet samstags von 13 – 13:45 Uhr statt. Die Kursgebühr pro Kind beträgt 62,50 €. Der Kurs umfasst fünf Termine: 6. Mai, 13. Mai, 24. Juni, 1. Juli, 15. Juli 2023
Daniela Mandrik, M.A., studierte Theater-/und Musik-/Erziehungswissenschaft in Mainz. Ihre Leidenschaft gilt der Musikvermittlung für Kinder im Kitaalter. Derzeit ist sie Dozentin für Musikalische Früherziehung und Mitarbeiterin in einer Frühförder-und Beratungsstelle. Vor und während des Studiums arbeitete sie als gelernte Erzieherin, seit 1996 in verschiedenen pädagogischen Einrichtungen des Elementar- und Grundschulbereichs. Daniela Mandrik begann in der Grundschule mit dem Blockflötenspiel, später kamen die klassische Gitarre und die Trompete dazu. Durch die verschiedenen beruflichen Stationen und Erfahrungen, wie auch durch die Musik, die seit ihrer eigenen Kindheit begleitet, kam sie auf die Idee, ihr musikalisches Frühförderangebot Mein kunterbunter Faden zu nennen.
Michael Kravtchin, vielfach ausgezeichneter Pianist mit internationalem Renommee, ist unserem musikbegeisterten Publikum bereits bekannt. „Klein, aber fein: Michael Kravtchin lässt den ehemaligen Pferdestall beim Klavierkonzert akustisch glänzen, … spielt in versunkener Eleganz und großer Leichtigkeit.“ (AZ 7.8.2019)
Im diesjährigen Sommerkonzert schlägt er mit Joseph Haydn einen musikalischen Bogen von der Wiener Klassik bis hin zu Alexander Skrjabin, einem Wegbereiter der Moderne. In der Musik des Tondichters Robert Schumann erweckt er Melodik und Temperament der deutschen Romantik. Schließlich widmet sich Michael Kravtchin der schwebenden Klangsprache von Claude Debussy, mit der „Das Unaussprechliche, das nur durch Musik gesagt werden kann“ zu erleben sein wird.
Joseph Haydn (1732 – 1809) Robert Schumann (1810 – 1856) Alexander Skrjabin (1872 – 1915) Claude Debussy (1862 – 1918)
Eintrittspreise Sie können zwischen drei Kategorien wählen: 25 € mit diesem Preis fördern Sie die Kontinuität unserer kulturellen Veranstaltungen 20 € mittlerer Preis 15 € ermäßigter Preis
Michael Kravtchin wurde in Moskau geboren. Frankfurt, Hannover, Detmold und Freiburg sind die Stationen seiner Musikausbildung. Insbesondere seine Begegnung mit dem großen Pianisten Anatol Ugorski hat ihn musikalisch und künstlerisch geprägt.
Michael Kravtchin ist Preisträger beim internationalen Klavierwettbewerb „Citta di Cantù“ in Italien, wo er auch mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet wurde.
2002 wurde eine CD in der Hochschulreihe „Detmolder Preisträger vorgestellt“ veröffentlicht. Ebenfalls erschienen ist eine Aufnahme, die ganz der Musik Antonin Dvoráks gewidmet ist. Seine Beschäftigung mit der Musik von Franz Graf von Pocci führte 2007 zur Veröffentlichung einer CD mit Ersteinspielungen mehrerer Werke Poccis. Außerdem nahm er das erste Buch der Préludes von Debussy und Schumanns Carnaval auf.
Er trat mehrmals beim Musikfest in Kassel auf. Eine CD mit französischer Klaviermusik erschien als Konzertmitschnitt aus der Dokumentahalle Kassel.
Michael Kravtchin konzertiert regelmäßig in vielen Sälen Deutschlands, so im Ständesaal, in der Documenta-Halle und in der Staatsoper Kassel, in der Festeburgkirche und der Alten Oper Frankfurt, im Künstlerhaus München, in der Stadthalle Dortmund, beim Musikfest in Goslar u. a. Als Kammermusiker von namhaften Solisten widmet er sich der ganzen Bandbreite des kammermusikalischen Repertoires, u. a. als Leiter der Konzertreihe “Nachtkonzerte” in Kassel und als Mitbegründer des „Liedfestivals“.
Er ist Kulturpreisträger der Stadt Kassel. Seine Solo- und Kammermusiktätigkeit führt ihn auch regelmäßig ins europäische Ausland, u. a. in die Schweiz, nach Spanien und Frankreich, und nach China.
Michael Kravtchin leitet eine Klavierklasse an der Musikakademie „Louis Spohr“ Kassel.
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