Der Löwe und die Maus

Puppentheater für Kinder ab 3 Jahren

Wenn der Löwe die Maus fangen will, ist die Gefahr ganz nah. Doch mit Witz, Mut und einem großen Versprechen entwischt sie der Bedrohung. Aber welches Versprechen kann das sein? Und was geschieht dann?

Eine Geschichte über die Stärken und Schwächen von Löwe und Maus, erzählt vom „Guckmal Figurentheater“. Mit Klängen, Rhythmen und handgearbeiteten Puppen zaubert die Figurenspielerin Martina Hering eine lebendige Wildnis auf die Bühne.

Eine Fabel von Äsop in neuem Gewand für Kinder ab 3 Jahren.

Samstag, 28. 8. 2021 um 16 Uhr

Kalif Storch

Figurentheater für alle ab 4 Jahren

Das Guckmal-Figurentheater zu Gast im Theater Streu Licht mit seiner neuesten Inszenierung:

dem bekannten Märchen von Wilhelm Hauff „Kalif Storch“.

Langeweile plagt den Kalifen. Auch sein treuer Großwesir weiß keinen Rat. Da betritt, wie gerufen, ein Händler den Palast. Er verkauft dem Kalifen ein Zauberpulver, das eine wundervolle Verwandlung verspricht. Es ermöglicht ihm, sich in jedes gewünschte Tier zu verwandeln. Der Zauber hat allerdings einen Haken: Wer in Tiergestalt lacht, vergisst das Zauberwort. Werden der Kalif und sein Großwesir das Zauberpulver ausprobieren?

Mit kunstvoll in Handarbeit hergestellten Figuren und einer liebevoll gestalteten Bühne entführt die Puppenspielerin Martina Hering in eine wundersame Geschichte voller Spannung, wie sie nicht alle Tage zu erleben ist.

Nach der Vorstellung könnt Ihr der Puppenspielerin Martina Hering Fragen zu ihrem Theaterstück stellen.

Samstag 24.7. 2021 um 15 Uhr
Theater Streu Licht
Friedrich-Ebert-Str. 30
55288 Schornsheim


“Name: Sophie Scholl”

von Rike Reiniger (Schauspiel – Solo)

Spiel: Susanne Schwarz
Regie: Marion Gerlch-Goldfuss, Astrid Sacher

Ein Name – zwei Geschichten: Sophie Scholl, eine Jurastudentin in der heutigen Zeit, steht als Zeugin vor Gericht. Mit ihrer Aussage kann sie eine Unschuldige entlasten. Doch soll sie damit ihre berufliche Karriere riskieren? Muss sie Heldenmut und Zivilcourage beweisen, nur weil ihre Namensschwester, Ikone des Widerstands gegen das NS-Regime, sogar den Tod in Kauf nahm?
Während sie auf ihre Vernehmung wartet, kommen ihr wichtige Stationen im Leben der historischen Sophie Scholl in den Sinn, die als Mitglied der ‚Weißen Rose‘ gegen die NS-Diktatur kämpfte.
Geschickt werden in diesem Stück zwei Biografien miteinander verflochten und die Fragen nach Aufrichtigkeit, Verantwortung und Zivilcourage neu verhandelt.
Zugleich begeben wir uns mit der Protagonistin auf Spurensuche nach der jungen Frau hinter der Heldin Sophie Scholl: ein Mensch mit Sehnsüchten, Zweifeln und Lebensfreude.

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Rheinland-Pfalz

Aufführungsrechte: THEATERSTÜCKVERLAG, Korn-Wimmer, München

Musikalische Highlights mit Gerhart Darmstadt, Angela Elsässer, Antje Reichert

Violoncelloduette des Hochbarock aus Frankreich, Italien und Deutschland
GERHART DARMSTADT –
fünfsaitiges Barockvioloncello
ANGELA ELSÄßER – Barockvioloncello

Sonntag 30. August um 15 Uhr und 17 Uhr
Das Programm um 15 Uhr und um 17 Uhr ist identisch

Das Musizieren auf historischen Instrumenten erfordert eine profunde Kenntnis der Aufführungspraxis des Barock. Die Interpreten Angela Elsässer und Gerhart Darmstadt lassen das Publikum einfühlsam und virtuos die musikalische Vielfalt des Barock erleben. Mit Duetten von Alessandro Scarlatti, Jakob Klein dem Jüngeren, Francois Couperin, Giovanni Benedetto Platti, Michel Corrette, Georg Philipp Telemann entführen sie in barocke Klangwelten.

SOMMERKONZERT –
Auf den Flügeln der Musik
ANTJE REICHERT – Violine
ANGELA ELSÄßER – Violoncello

Sonntag 6. September um 15 Uhr und 17 Uhr

Antje Reichert und Angela Elsäßer laden zu einer musikalischen Reise ein. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Bela Bartok, Peteris Vasks und Carlos Gardel. Umrahmt von Kompositionen aus Bachs “Kunst der Fuge”, Mozarts Duo G-Dur KV 423, den “Hungarian Folk Melodies” und Gardels Tangos, empfindet “Castillo Interior” von Peteris Vasks, eine innere Reise nach. Der lettische Komponist fand dafür seine Inspiration im Hauptwerk der spanischen Mystikerin Teresa von Ávila.

Gerhart Darmstadt ist Schüler von Mirko Dorner, Nikolaus Harnoncourt und Anner Bylsma. Er zählt als Violoncellist, auch als Arpeggionespieler, Dirigent, Dozent und Autor zu den führenden deutschen Spezialisten für Alte Musik. An der Hochschule für Musik und Theater Hamburg unterrichtet er historische Aufführungspraxis, Kammermusik, Barockvioloncello und Barockorchester; 2014 wurde ihm der Hamburger Lehrpreis für herausragende Leistungen in der Hochschullehre verliehen. Außerdem ist er Präsident der Internationalen Joseph Martin Kraus-Gesellschaft. Zahlreiche Aufnahmen, Kurse und Seminare für historische Aufführungspraxis, Violoncello, Orchester- und Kammermusik, sowie Vorträge, mehrere größere musikwissenschaftliche Veröffentlichungen und Editionen weisen ihn als kompetenten Interpreten, Wissenschaftler und Pädagogen aus.

Angela Elsäßer studierte Cello am Mozarteum in Salzburg (H. Litschauer), an der Sibelius-Akademie in Helsinki (A. Noras), bei M. Tortelier in Nizza/Paris sowie Sängerische Körperschulung in Wien/Luzern (Burga Schwarzbach). Richard-Wagner Stipendiatin.  Teilnahme an verschiedenen internationalen Meisterkursen und Festivals u.a. für historische Aufführungspraxis mit Gerhart Darmstadt und Anner Bylsma und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Seit 1991 Mitglied der Magdeburgischen Philharmonie und Cellistin des Rossini Quartetts Magdeburg. Gleichzeitig einen Lehrauftrag für Violoncello an der Außenstelle der Musikhochschule Leipzig, der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg. Zeitverträge am Staatstheater Darmstadt und Mainz sowie seit 2005 Solocellistin der Darmstädter Barocksolisten die 2016  Darmstädter Musikpreis erhielten. Sie ist Dozentin für Violoncello an der Orchester-Akademie der Universität Mainz „Collegium – Musicum.“ Angela Elsässer konzertiert solistisch und in Kammermusikensembles im  In– und Ausland.

Antje Reichert, geboren in Ludwigshafen. Studium  in Saarbrücken (Prof.Klimov ) und in Mannheim ( Prof. Nodel und Prof. Rabenschlag). Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe “Jugend musiziert” und diverser Hochschulwettbewerbe, Teilnahme an Meisterkursen und Festivals im In und Ausland. Historische Aufführungspraxis mit Johannes Pramsohler und Giuliano Carmignola. Seit 1997 Mitglied der ersten Violine im Staatsorchester Darmstadt. Außerdem Mitglied der Darmstädter Barocksolisten. Ihr Tätigkeitsbereich beinhaltet sowohl das barocke Repertoire gespielt auf dem historischem Instrument als auch das klassisch-romantische Repertoire gespielt auf der modernen Violine.

Filea Fis – Oper für Kinder

OPER FÜR JUNGE OHREN AB 6 JAHREN
Premiere Samstag 14. September 2019
Dauer der Aufführung: ca. 1 Stunde

FILEA FIS – ein Pasticcio – ein musikalischer “Auflauf” mit Zutaten aus den Komponistenküchen von Antonin Dvorák, Engelbert Humperdinck, Claudio Monteverdi, Gioachino Rossini, Franz Schubert, Robert Schumann u. a. nach einer Idee von Susanne Schwarz
Hinter dem Namen der Protagonistin stecken Jules Vernes Weltreisender “Phileas Fogg” und Monteverdis Bühnenfigur “La Musica” aus der Oper “Orfeo”.

Filea Fis ist unermüdlich unterwegs. Sie fährt, fliegt und träumt sich durch Geschichten und Opernklänge. Sie verzaubert, beschwingt, entführt in andere Welten und berührt unsere Seelen. Auf ihren Reisen erlebt sie viel, Abenteuer inklusive, denn – wo Filea Fis ist, spielt die Musik. Wem sie schon begegnet und wo sie zu finden ist, erfahrt Ihr in dieser Oper für Kinder mit viel Musik. Sie hat übrigens eine Lieblingsnote: das Fis!

Mit der Mezzosopranistin JULIA MATTHEIS/SOPHIE WENZEL als Filea Fis
und ANDREA JANTZEN/BASTIAN HAHN als Kapellmeister Kreisler an Klavier, Gitarre und Akkordeon
Bühne, Figuren – MARION GERLACH-GOLDFUSS und SUSANNE SCHWARZ
Konzept/Regie – SUSANNE SCHWARZ

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft,
Weiterbildung und Kultur in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Wir danken für Rat und Tat!

PRESSE
Allgemeine Zeitung Alzey, 16. 9. 2019
“… erwartete die Besucher eine fesselnde Geschichte, die die Mitwirkenden ….. nach allen Regeln der Schauspielkunst auf die Bühne brachten…. Kindgerecht und kurzweilig wirkten bei dieser Inszenierung insbesondere die lebendige Spielweise der Akteure unter der Zuhilfenahme liebevoll gestalteter Requisiten und der nie als Umbau wahrgenommene Wechsel der Bühnenbilder…(von Roswitha Wünsche-Heiden)

Filea Fis, gesungen und gespielt von
JULIA MATTHEIS
Die Mezzosopranistin Julia Mattheis ist diplomierte Sängerin und Gesangspädagogin und hat darüber hinaus einen Masterstudiengang im Fach Operngesang bei Prof. Friedemann Röhlig abgeschlossen. Weitere wichtige Impulse für ihre sängerische Entwicklung erhielt sie in Meisterkursen bei Margreet Honig, KS Brigitte Fassbaender,  Michael Clark und Marlis Petersen.
Direkt im Anschluss an ihr Studium wurde sie in den Chor der Oper Frankfurt am Main engagiert. Nachdem sie dort zwei Jahre Berufserfahrung gesammelt hatte, machte sie sich selbstständig und arbeitete vier Jahre lang als freiberufliche Sängerin. Während dieser Zeit war sie in Konzerten vor allem im Raum Süddeutschland zu hören; Opernengagements führten sie an die Theater Würzburg, Pforzheim, Gera/Altenburg und Coburg und zu den Heidenheimer Opernfestspielen. Im Jahr 2017 kehrte Julia Mattheis zurück nach Frankfurt und ist seither wieder festes Mitglied des Opernchors.

Julia Mattheis

Kapellmeister Kreisler an Klavier, Akkordeon und Gitarre wird gespielt von
ANDREA JANTZEN,
in Hannover geboren, studierte Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung an den Musikhochschulen Hannover und Frankfurt a. M. bei den Professoren Martin Dörrie, Joachim Volkmann, Reiner Hoffmann und Charles Spencer.  Außerdem besuchte sie Meisterkurse u.a. bei Thomas Quasthof, Volker David Kirchner und dem Artemis-Quartett. Andrea Jantzen war Stipendiatin der Friedrich-Jürgen-Sellheim-Gesellschaft, der Yehudi-Menuhin-Stiftung und der Villa Musica Mainz, erhielt u.a. den Bad Homburger Förderpreis und war mit ihrem Klaviertrio „Trio Sveg“ Finalistin mehrerer internationaler Kammermusikwettbewerbe. Heute konzertiert sie als Solistin und in unterschiedlichen Kammermusikbesetzungen und ist außerdem in Mainz als Klavierpädagogin tätig.

SOPHIE WENZEL Die in Frankfurt am Main geborene Mezzosopranistin schloss zunächst einen Bachelor in Gesang und Gesangspädagogik am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt a. M. ab. Es folgte ein Masterstudium Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M. bei Prof. Thomas Heyer, welches Sie 2018 erfolgreich beendete. Neben ihrer Tätigkeit als Sängerin arbeitet sie als Gesangpädagogin. Ihr Bühnendebüt gab sie im September 2015 in der Produktion der Jungen Oper Rhein-Main von Mozarts „Così fan tutte“ als Dorabella. Sophie Wenzel war 2016 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Frankfurt am Main. Operngalas und Konzerte mit Werken wie J. S. Bachs Weihnachtsoratorium und diversen Kantaten, Mendelssohns Lobgesang, sowie Werken von W. A. Mozart, A. Dvořák, G. F. Händel und L. Spohr führten sie durch ganz Deutschland.

Sophie Wenzel

BASTIAN HAHN
ist Pianist und Liedbegleiter. Nach langjährigem Unterricht bei Werner Strootmann (Lemgo) studierte er an der Hochschule für Musik in Mainz in der Klasse von Prof. Oscar Vetre (Argentinien) und erhielt 2016 sein Diplomzeugnis. In dieser Zeit war er Teil verschiedener Musikvermittlungsproduktionen für Kinder: Im Rahmen des Formats KinderUni entstanden „Der kleine Schornsteinfeger“ nach Benjamin Britten und „Luftikus! Ein Flügel erzählt von Chopin“. Mit dem Kammermusik-Trio horras.wikert.hahn betätigte er sich wiederholt als Komponist und Arrangeur von Kunstliedern und tritt im Bereich der Popularmusik als Solokünstler und Multi-Instrumentalist in Erscheinung.

Sommerkonzert mit Michael Kravtchin

Das erste Sommerkonzert im Theater Streu Licht
und der Auftakt zu mehr Musik im Sommer

Sonntag, 4. August 2019 um 17 Uhr / keine Pause
Michael Kravtchin spielt Klaviermusik von
Frédéric Chopin (1810-1849)
Ballade Nr. 3 As-Dur Op. 47
und
Claude Debussy (1862-1918)
Préludes aus Band I
L’Isle joyeuse

Michael Kravtchin wurde in Moskau geboren. Frankfurt, Hannover, Detmold und Freiburg sind die Stationen seiner Musikausbildung. Insbesondere seine Begegnung mit dem großen Pianisten Anatol Ugorski hat ihn musikalisch und künstlerisch geprägt. Michael Kravtchin ist Preisträger beim internationalen Klavierwettbewerb “Cita di Cantù” in Italien, wo er zusätzlich mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet wurde. Michael Kravtchin konzertiert regelmäßig in vielen Sälen Deutschlands, so im Ständesaal, in der Documenta-Halle und in der Staatsoper Kassel, in der Festeburgkirche und der Alten Oper Frankfurt, im Künstlerhaus München, in der Stadthalle Dortmund, beim Musikfest in Goslar u. a. Als Kammermusiker von namhaften Solisten widmet er sich der ganzen Bandbreite des kammermusikalischen Repertoires, u. a. als Leiter der Konzertreihe “Nachtkonzerte” in Kassel und als Mitbegründer des „Liedfestivals“.
Er ist Kulturpreisträger der Stadt Kassel. Seine Solo- und Kammermusiktätigkeit führt ihn regelmäßig ins europäische Ausland, u. a. in die Schweiz, nach Spanien und Frankreich sowie China.
Michael Kravtchin leitet eine Klavierklasse an der Musikakademie „Louis Spohr“ Kassel.