Vocal Consort Mainz ‚In alle Winde‘

Vokalmusik aus Europa

Sonntag 11. September 2022, 19 Uhr

Musik kennt keine Grenzen. Musik verbindet. Das Programm „In alle Winde“ umfasst weltliche Kompositionen aus verschiedenen Landstrichen Europas und spannt einen weiten geographischen, stilistischen und zeitlichen Bogen. 

Die drei Sängerinnen und drei Sänger des Vocalconsort Mainz musizieren seit Jahren in unterschiedlichen Konstellationen miteinander, im Vocalconsort Mainz treten sie als festes Ensemble auf. Ein gemeinsames musikalisches Verständnis und die besondere Faszination für Musik aus Renaissance und Barock sind Grundstein des Ensembles. Werke aus Romantik und Moderne erweitern das Repertoire.
In Konzerten und Gottesdiensten sind sie im Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus zu hören. Die Vielseitigkeit des Sextetts zeigen die Kooperationen mit tanzmainz, der Tanzcompagnie des Staatstheater Mainz im Rahmen der Produktion small places (UA) 2018, mit der Kunstgeschichte der Goethe-Universität Frankfurt und dem Dommuseum Frankfurt. 
In einem Meisterkurs profitierten die sechs Ensemblemitglieder 2019 von der musikalischen und stimmlichen Extraklasse von Singer Pur.

Klavierkonzert mit Claudia Meinardus

Werke von Komponistinnen

Freitag, 15. Juli 2022 um 19 Uhr
Eintritt: 15 Euro
VORVERKAUF AB SOFORT

Veranstalterin: Gleichstellungsstelle des Landkreises Alzey-Worms

Claudia Meinardus wird ausschließlich Werke von Frauen vorstellen, darunter eine Sonate der spätbarocken Komponistin Maria Teresa d’Agnesi Pinottini und die ‚Sonate Brillante‘ von Delphine von Schauroth, eine bedeutendes Werk der Romantik, dessen Noten, ein Druck von 1834 (!) in der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz in Berlin schlummern. Das Programm wird ergänzt durch Werke von Cornélie van Oosterzee, Celile Chaminade, Clara Schumann und Mel Bonis. „Es ist mir ein tiefes Bedürfnis, diese wunderbare Musik wieder zum Leben zu erwecken und zu Gehör zu bringen“, so die Pianistin.

Claudia Meinardus wurde in Hamburg geboren. Sie studierte Klavier und Liedbegleitung an den Musikhochschulen in Würzburg und München. Von 1988 bis 1990 studierte sie in der Meisterklasse von Peter Feuchtwanger in London, der ihr Spiel entscheidend prägte. Seit 1993 ist sie Dozentin für Klavier am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz. Konzerte, solistisch wie kammermusikalisch, führten sie durch viele Städte Deutschlands, nach England, Frankreich, in die Schweiz und im Jahr 2017 nach China.
Seit 2006 beschäftigt sich Claudia Meinardus intensiv mit Werken von Komponistinnen. Seit dieser Zeit  führte sie zahlreiche Solowerke von Komponistinnen auf, sowie Streicherkammermusik, Lieder und Werke für Chor und Klavier. Im Jahr 2014 veröffentlichte sie ihre erste CD mit Werken von Delphine von Schauroth, Laura Netzel, Josephine Lang und Mathilde Kralik von Meyrswalden. In dieser Zeit arbeitete sie auch als Herausgeberin  für den Certosa-Verlag, welcher sich auf Komponistinnen spezialisiert hat. Im Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz rief sie eine Konzertreihe „Komponistinnen“ ins Leben. Sie ist Mitglied im ‚Archiv Frau und Musik‘ in Frankfurt, das die weltgrößte Sammlung von Kompositionen von Frauen beherbergt. Sie spielte und organisierte zu dessen Unterstützung mehrere Benefiz-Konzerte.

Sieben Autoren und ein Tintenfass

DIE LANDSCHREIBER

Mittwoch, 22. Juni 2022, um 19 Uhr

Die rheinhessische Autorengruppe Landschreiber blickt zurück: Auf acht Jahre mit mehr als 50 Lesungen zu sehr verschiedenen Themen, die von den sieben Autorinnen und Autoren höchst unterschiedlich umgesetzt wurden.  Da möchte man doch gerne die eine oder andere der vielen amüsanten, spannenden oder nachdenklich stimmenden Geschichten wieder hören. Dem Wunsch der Gastgeberin folgend präsentieren die Landschreiber Stories, die sie auch selbst gerne noch einmal vortragen möchten.

Eintritt: 10 Euro

Kalif Storch

Figurentheater für alle ab 4 Jahren

Das Guckmal-Figurentheater zu Gast im Theater Streu Licht mit seiner neuesten Inszenierung: dem bekannten Märchen von Wilhelm Hauff „Kalif Storch“.

Samstag, 14. Mai 2022 um 15 Uhr
Eintritt: Kinder 5 Euro, Erwachsene 10 Euro.
Die Theaterkasse ist ab 14:30 Uhr geöffnet.
Reservierungen und Vorverkauf per mail oder telefonisch.

Langeweile plagt den Kalifen. Auch sein treuer Großwesir weiß keinen Rat. Da betritt, wie gerufen, ein Händler den Palast. Er verkauft dem Kalifen ein Zauberpulver, das eine wundervolle Verwandlung verspricht. Es ermöglicht ihm, sich in jedes gewünschte Tier zu verwandeln. Der Zauber hat allerdings einen Haken: Wer in Tiergestalt lacht, vergisst das Zauberwort. Werden der Kalif und sein Großwesir das Zauberpulver ausprobieren?

Mit kunstvoll in Handarbeit hergestellten Figuren und einer liebevoll gestalteten Bühne entführt die Puppenspielerin Martina Hering in eine wundersame Geschichte voller Spannung, wie sie nicht alle Tage zu erleben ist.


„Name: Sophie Scholl“

von Rike Reiniger (Schauspiel – Solo)

Spiel: Susanne Schwarz
Regie: Marion Gerlch-Goldfuss, Astrid Sacher

Ein Name – zwei Geschichten: Sophie Scholl, eine Jurastudentin in der heutigen Zeit, steht als Zeugin vor Gericht. Mit ihrer Aussage kann sie eine Unschuldige entlasten. Doch soll sie damit ihre berufliche Karriere riskieren? Muss sie Heldenmut und Zivilcourage beweisen, nur weil ihre Namensschwester, Ikone des Widerstands gegen das NS-Regime, sogar den Tod in Kauf nahm?
Während sie auf ihre Vernehmung wartet, kommen ihr wichtige Stationen im Leben der historischen Sophie Scholl in den Sinn, die als Mitglied der ‚Weißen Rose‘ gegen die NS-Diktatur kämpfte.
Geschickt werden in diesem Stück zwei Biografien miteinander verflochten und die Fragen nach Aufrichtigkeit, Verantwortung und Zivilcourage neu verhandelt.
Zugleich begeben wir uns mit der Protagonistin auf Spurensuche nach der jungen Frau hinter der Heldin Sophie Scholl: ein Mensch mit Sehnsüchten, Zweifeln und Lebensfreude.

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Rheinland-Pfalz

Aufführungsrechte: THEATERSTÜCKVERLAG, Korn-Wimmer, München

Filea Fis – Oper für Kinder

OPER FÜR JUNGE OHREN AB 6 JAHREN
Premiere Samstag 14. September 2019
Dauer der Aufführung: ca. 1 Stunde

FILEA FIS – ein Pasticcio – ein musikalischer „Auflauf“ mit Zutaten aus den Komponistenküchen von Antonin Dvorák, Engelbert Humperdinck, Claudio Monteverdi, Gioachino Rossini, Franz Schubert, Robert Schumann u. a. nach einer Idee von Susanne Schwarz
Hinter dem Namen der Protagonistin stecken Jules Vernes Weltreisender „Phileas Fogg“ und Monteverdis Bühnenfigur „La Musica“ aus der Oper „Orfeo“.

Filea Fis ist unermüdlich unterwegs. Sie fährt, fliegt und träumt sich durch Geschichten und Opernklänge. Sie verzaubert, beschwingt, entführt in andere Welten und berührt unsere Seelen. Auf ihren Reisen erlebt sie viel, Abenteuer inklusive, denn – wo Filea Fis ist, spielt die Musik. Wem sie schon begegnet und wo sie zu finden ist, erfahrt Ihr in dieser Oper für Kinder mit viel Musik. Sie hat übrigens eine Lieblingsnote: das Fis!

Mit der Mezzosopranistin JULIA MATTHEIS/SOPHIE WENZEL als Filea Fis
und ANDREA JANTZEN/BASTIAN HAHN als Kapellmeister Kreisler an Klavier, Gitarre und Akkordeon
Bühne, Figuren – MARION GERLACH-GOLDFUSS und SUSANNE SCHWARZ
Konzept/Regie – SUSANNE SCHWARZ

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft,
Weiterbildung und Kultur in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Wir danken für Rat und Tat!

PRESSE
Allgemeine Zeitung Alzey, 16. 9. 2019
„… erwartete die Besucher eine fesselnde Geschichte, die die Mitwirkenden ….. nach allen Regeln der Schauspielkunst auf die Bühne brachten…. Kindgerecht und kurzweilig wirkten bei dieser Inszenierung insbesondere die lebendige Spielweise der Akteure unter der Zuhilfenahme liebevoll gestalteter Requisiten und der nie als Umbau wahrgenommene Wechsel der Bühnenbilder…(von Roswitha Wünsche-Heiden)

Filea Fis, gesungen und gespielt von
JULIA MATTHEIS
Die Mezzosopranistin Julia Mattheis ist diplomierte Sängerin und Gesangspädagogin und hat darüber hinaus einen Masterstudiengang im Fach Operngesang bei Prof. Friedemann Röhlig abgeschlossen. Weitere wichtige Impulse für ihre sängerische Entwicklung erhielt sie in Meisterkursen bei Margreet Honig, KS Brigitte Fassbaender,  Michael Clark und Marlis Petersen.
Direkt im Anschluss an ihr Studium wurde sie in den Chor der Oper Frankfurt am Main engagiert. Nachdem sie dort zwei Jahre Berufserfahrung gesammelt hatte, machte sie sich selbstständig und arbeitete vier Jahre lang als freiberufliche Sängerin. Während dieser Zeit war sie in Konzerten vor allem im Raum Süddeutschland zu hören; Opernengagements führten sie an die Theater Würzburg, Pforzheim, Gera/Altenburg und Coburg und zu den Heidenheimer Opernfestspielen. Im Jahr 2017 kehrte Julia Mattheis zurück nach Frankfurt und ist seither wieder festes Mitglied des Opernchors.

Julia Mattheis

Kapellmeister Kreisler an Klavier, Akkordeon und Gitarre wird gespielt von
ANDREA JANTZEN,
in Hannover geboren, studierte Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung an den Musikhochschulen Hannover und Frankfurt a. M. bei den Professoren Martin Dörrie, Joachim Volkmann, Reiner Hoffmann und Charles Spencer.  Außerdem besuchte sie Meisterkurse u.a. bei Thomas Quasthof, Volker David Kirchner und dem Artemis-Quartett. Andrea Jantzen war Stipendiatin der Friedrich-Jürgen-Sellheim-Gesellschaft, der Yehudi-Menuhin-Stiftung und der Villa Musica Mainz, erhielt u.a. den Bad Homburger Förderpreis und war mit ihrem Klaviertrio „Trio Sveg“ Finalistin mehrerer internationaler Kammermusikwettbewerbe. Heute konzertiert sie als Solistin und in unterschiedlichen Kammermusikbesetzungen und ist außerdem in Mainz als Klavierpädagogin tätig.

SOPHIE WENZEL Die in Frankfurt am Main geborene Mezzosopranistin schloss zunächst einen Bachelor in Gesang und Gesangspädagogik am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt a. M. ab. Es folgte ein Masterstudium Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M. bei Prof. Thomas Heyer, welches Sie 2018 erfolgreich beendete. Neben ihrer Tätigkeit als Sängerin arbeitet sie als Gesangpädagogin. Ihr Bühnendebüt gab sie im September 2015 in der Produktion der Jungen Oper Rhein-Main von Mozarts „Così fan tutte“ als Dorabella. Sophie Wenzel war 2016 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Frankfurt am Main. Operngalas und Konzerte mit Werken wie J. S. Bachs Weihnachtsoratorium und diversen Kantaten, Mendelssohns Lobgesang, sowie Werken von W. A. Mozart, A. Dvořák, G. F. Händel und L. Spohr führten sie durch ganz Deutschland.

Sophie Wenzel

BASTIAN HAHN
ist Pianist und Liedbegleiter. Nach langjährigem Unterricht bei Werner Strootmann (Lemgo) studierte er an der Hochschule für Musik in Mainz in der Klasse von Prof. Oscar Vetre (Argentinien) und erhielt 2016 sein Diplomzeugnis. In dieser Zeit war er Teil verschiedener Musikvermittlungsproduktionen für Kinder: Im Rahmen des Formats KinderUni entstanden „Der kleine Schornsteinfeger“ nach Benjamin Britten und „Luftikus! Ein Flügel erzählt von Chopin“. Mit dem Kammermusik-Trio horras.wikert.hahn betätigte er sich wiederholt als Komponist und Arrangeur von Kunstliedern und tritt im Bereich der Popularmusik als Solokünstler und Multi-Instrumentalist in Erscheinung.

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