Sommerkonzert mit Michael Kravtchin

Das erste Sommerkonzert im Theater Streu Licht
und der Auftakt zu mehr Musik im Sommer

Sonntag, 4. August 2019 um 17 Uhr / keine Pause
Michael Kravtchin spielt Klaviermusik von
Frédéric Chopin (1810-1849)
Ballade Nr. 3 As-Dur Op. 47
und
Claude Debussy (1862-1918)
Préludes aus Band I
L’Isle joyeuse

Michael Kravtchin wurde in Moskau geboren. Frankfurt, Hannover, Detmold und Freiburg sind die Stationen seiner Musikausbildung. Insbesondere seine Begegnung mit dem großen Pianisten Anatol Ugorski hat ihn musikalisch und künstlerisch geprägt. Michael Kravtchin ist Preisträger beim internationalen Klavierwettbewerb „Cita di Cantù“ in Italien, wo er zusätzlich mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet wurde. Michael Kravtchin konzertiert regelmäßig in vielen Sälen Deutschlands, so im Ständesaal, in der Documenta-Halle und in der Staatsoper Kassel, in der Festeburgkirche und der Alten Oper Frankfurt, im Künstlerhaus München, in der Stadthalle Dortmund, beim Musikfest in Goslar u. a. Als Kammermusiker von namhaften Solisten widmet er sich der ganzen Bandbreite des kammermusikalischen Repertoires, u. a. als Leiter der Konzertreihe “Nachtkonzerte” in Kassel und als Mitbegründer des „Liedfestivals“.
Er ist Kulturpreisträger der Stadt Kassel. Seine Solo- und Kammermusiktätigkeit führt ihn regelmäßig ins europäische Ausland, u. a. in die Schweiz, nach Spanien und Frankreich sowie China.
Michael Kravtchin leitet eine Klavierklasse an der Musikakademie „Louis Spohr“ Kassel.


Filmvorführung: DIE ATEMPAUSE

27.1.2019
Die Atempause nach PRIMO LEVI von Francesco Rosi

Am 27. Januar, dem Gedenktag an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz laden wir zu einer Filmvorführung des herausragenden Films Die Atempause („La Tregua“) ein. Der Film beginnt mit der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee am 27. 1. 1945. Francesco Rosi verfilmte in eindringlichen Bildern die Aufzeichnungen des ehemaligen KZ-Häftlings Primo Levi über seine Nachkriegsodyssee zurück in die italienische Heimat: ein besonderer Film mit der Handschrift eines außergewöhnlichen Regisseurs. Der großartige John Turturro spielte die Hauptrolle. Der Film war im Wettbewerb von Cannes (höchst mögliche Anerkennung für einen Film) und hat 5 der höchsten Italienischen Filmpreise “Donatello”gewonnen. Es ist auch ein nachdenklicher Film über die abenteuerliche Reise Primo Levis und seiner Reisegefährten durch ein vom Krieg verwüstetes Europa, wo die befreiten Häftlinge kreuz und quer auf verschlungensten Heimwegen unterwegs sind. 1997 kam der Film erstmals in die Kinos. Für sein Lebenswerk wurde Francesco Rosi 2009 auf der Berlinale mit dem Goldenen Bären geehrt. Am 10. 1. 2015 verstarb der preisgekrönte Regisseur im Alter von 92 Jahren.

Wir danken der Daniel Zuta Filmproduktion für die Aufführungsrechte recht herzlich!

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.


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